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Der-Forum » Музыкальный архив » Feuerschwanz » "Auf's Leben" (2014) (Тексты песен Feuerschwanz)
"Auf's Leben" (2014)
ProfessorДата: Пятница, 27.02.2015, 14:08 | Сообщение # 1
Людмил Крокодилыч
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Статус: Отсутствует
"Auf's Leben" (2014)

1. Auf's Leben

Was wär', wenn alles endet
und die Welt versinkt in Dunkelheit,
der letzte Tag verkündet –
ja, zu welcher Schand' wärst du bereit?

All die Weisheit der Geschichte
hat uns manchen Spruch gelehrt.
Und wir scheinen in dem Lichte
der Gelehrten umso mehr.

Doch mir scheint bei jener
großen Frage nach dem Sein
gab es ein verheerend' Fehler
und sei dieser noch so klitzeklitzeklein.

Wir wollen feiern bis zum Untergang!
Und wir heben auf's Leben an!
Ja wir feiern unser Leben lang!
Und wir stoßen an,
ja wir stoßen an –
auf den Untergang!

Nimm's mal auf die leichte Schulter,
pump den Humpen, hoch das Glas!
Dann brauchst du dich auch nicht wundern,
wenn du plötzlich Spaß am Leben hast!

Mach dein Ding! Lass dir nichts sagen,
sei dein eigener Herr.
Und am End' wirst du dir wünschen,
dass doch jeder Tag der Letzte wär.

Wir wollen feiern bis zum Untergang!…
 
ProfessorДата: Пятница, 27.02.2015, 14:08 | Сообщение # 2
Людмил Крокодилыч
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2. Herz Im Sturm

Als Rittersmann – wer hätt's gedacht?
Verliebt bis über beide Ohr'n.
Ich träum' von dir die ganze Nacht,
hab mich in dir verloren.

Ich schlafe unterm Sternenzelt,
reite rastlos um die Welt.
Dein Herz will ich erobern,
doch hast du mich nicht erwählt.

Ich stürze mich in die Gefahr,
denn Mauern sind zum Brechen da!

Ein Herz im Sturm!
Heute schlag' ich eine Schlacht.
Herz im Sturm!
Ein Katapult aus Leidenschaft.
Herz im Sturm!
Die Schlacht, sie mag verloren sein.
Herz im Sturm,
doch der Krieg um dich ist nicht vorbei!

Den Eintritt in dein Königreich
gilt es zu gewinnen.
Doch dein Herz ist einer Festung gleich –
mit Türmen und mit Zinnen.

Ich kämpfe mich durchs Unterholz.
für dich vergess' ich jeden Stolz.
Wir treffen uns in off'ner Schlacht,
denn heute Nacht erober' ich dein

Herz im Sturm!
Heute schlag' ich eine Schlacht.
Herz im Sturm!
Ein Katapult aus Leidenschaft.
Herz im Sturm!
Die Schlacht, sie mag verloren sein.
Herz im Sturm,
doch der Krieg um dich ist nicht vorbei!

Herz im Sturm!
Herz im Sturm!

Lass uns den Kampf beenden,
uns an schönen Dingen freun'.
Ich nehm' dich bei den Händen –
du wirst es nicht bereu'n.
Wir stürzen uns in die Gefahr
denn Mauern sind zum Brechen da!

Ein Herz im Sturm!
Heute schlag' ich eine Schlacht.
Herz im Sturm!
Ein Katapult aus Leidenschaft.
Herz im Sturm!
Die Schlacht, sie mag verloren sein.
Herz im Sturm,
doch der Krieg um dich ist nicht vorbei!

Ein Herz im Sturm!
Herz im Sturm!
Herz im Sturm!
Herz im Sturm!
 
ProfessorДата: Пятница, 27.02.2015, 14:08 | Сообщение # 3
Людмил Крокодилыч
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3. Mann Aus Metall

(Mann aus Metall!)

Ketten, Ringe, Leder, Stahl,
Eisen, Nieten, Riemen, Helm.

Panzer-Stiefel, Schwert, Speer,
Keule, macht Beule, Morgen-Stern.

Ich bin ein
Mann aus Metall,
bekannt überall, als
Mann aus Metall!
(Mann aus Metall!)
Meine Seele ist aus Stahl,
ich bin ein Kraftmensch,
kein Softie sondern:
Aus Metall!

(Mann aus Metall!)
(Mann aus Metall!)

Brust, Brauch, Beine, Po,
Waden, Trizeps, Bizeps sowieso.

Ernährungs-Plan, ich halte mich daran,
trainieren mit Gewichten, auf fette Speisen
verzichten!

Ich bin ein
Mann aus Metall,
bekannt überall, als
Mann aus Metall!
(Mann aus Metall!)
Meine Seele ist aus Stahl,
ich bin ein Kraftmensch,
kein Softie sondern:
Aus Metall!

Doch der Teufel erschuf drei Dinge
um den Mann zu schwächen:
Wein,
Weiber
und Kohlen-Hydrate.

Mann aus Metall,
bekannt überall, als
Mann aus Metall!
(Mann aus Metall!)
Meine Seele ist aus Stahl,
ich bin ein Kraftmensch,
kein Softie sondern:
Aus Metall!

(Mann aus Metall!)
(Mann aus Metall!)
 
ProfessorДата: Пятница, 27.02.2015, 14:08 | Сообщение # 4
Людмил Крокодилыч
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4. Zuckerbrot Umd Peitsche

Oh mein holdes Blümelein,
ich gehör' nur dir allein.
Denn du bist so gut zu mir,
mein Lebenselexier.

Ja du schlägst mich in deinen Bann,
versuch' nicht mal zu widerstehen.
Weil ich's nicht lassen kann
will ich dich immer wieder seh'n.

Baby, du hast mich verflucht,
du liest mich wie ein Buch.
(Zuckerbrot, Zuckerbrot, Zuckerbrot und Peitsche!)
Vernichtest meine Gegenwehr,
ich versteh' die Welt nicht mehr.
(Zuckerbrot, Zuckerbrot, Zuckerbrot und Peitsche!)

Jetzt sind wir Mann und Frau,
doch wer weiß schon genau:
Wer ist die Frau und wer der Mann?
Ja wer hat hier die Hosen an?

Zuckerbrot und Peitsche!
Zuckerbrot und Peitsche!
Zuckerbrot und Peitsche!
Zuckerbrot und Peitsche!

Schenk mir dein Erbarmen
und gib mir Tiernamen,
ich will doch nur das eine haben:
Zuckerbrot,
Zuckerbrot,
Zuckerbrot und Peitsche!

Ich halt' dir meine Wange hin,
küss' mich, wenn ich artig bin.
(Zuckerbrot, Zuckerbrot, Zuckerbrot und Peitsche!)
Ja ist Bestrafung ein Genuss,
lebe ich im Überfluss.
(Zuckerbrot, Zuckerbrot, Zuckerbrot und Peitsche!)

Jetzt sind wir Mann und Frau,
doch wer weiß schon genau:
Wer ist die Frau und wer der Mann?
Ja wer hat hier die Hosen an?

Zuckerbrot und Peitsche!
Zuckerbrot und Peitsche!
Zuckerbrot und Peitsche!
Zuckerbrot und Peitsche!

Schenk mir dein Erbarmen
und gib mir Tiernamen,
ich will doch nur das eine haben:
Zuckerbrot,
Zuckerbrot,
Zuckerbrot und Peitsche!

Zuckerbrot und Peitsche!
Zuckerbrot und Peitsche!
Zuckerbrot und Peitsche!
Zuckerbrot und Peitsche!

Schenk mir dein Erbarmen
und gib mir Tiernamen,
ich will doch nur das eine haben:
Zuckerbrot,
Zuckerbrot,
Zuckerbrot und Peitsche!
 
ProfessorДата: Пятница, 27.02.2015, 14:08 | Сообщение # 5
Людмил Крокодилыч
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5. Hans

Hans, auch du warst mal unerfahr'n.
Hans, auch du warst mal jung an Jahr'n.
Hans, auch du warst mal noch nicht ergraut,
hattest zwar Pickel im Gesicht dafür noch Haare auf dem Haupt.

Hans, schon als Kind hast du die Saiten malträtiert.
Hans – und für deine Mutter auf der Wäscheleine soliert.
Hans, du warst noch nie ein Kind von Traurigkeit,
denn die Wahrheit ist, der Gitarrist hat der Bühne immer den Längsten.

Hans!
Hans!
Hans!
Hans!

Du wuchst heran zum Mann,
deine Ausbildung begann.
Von Meisterhand gestählt,
die Saiten gequält.

'Ne Freundin, wer braucht das schon?
Können ist der Mühe Lohn!
Das musstest du erfahr'n
in diesen dunklen Jahr'n.

Das Leben ist hart,
so ist uns're Welt –
du bist unser Held!
Du brauchst keinen Ruhm,
du brauchst auch kein Geld –
du bist unser Held!

Deine Träume war'n zerstört,
weil jeder Depp nur Schlager hört!
Ein Dasein voller Qual,
das reinste Jammertal.

Dein Vater hatte immer Recht:
„Mit Rock'n'Roll verdienst du schlecht!
Dein Leben hast' verhunzt,
mit brotloser Kunst.“

Das Leben ist hart,
so ist uns're Welt –
du bist unser Held!
Du brauchst keinen Ruhm,
du brauchst auch kein Geld –
du bist unser Held!

Hans!
Hans!
Hans!
Hans!

Hans, du warst einmal zu großen Taten auserseh'n.
Hans, doch jetzt musst du mit uns auf der Bühne steh'n.
Hans, du bringst uns Metal, deine heilige Pflicht,
wir ehren dich mit diesem Lied, denn bezahlen können wir leider nicht.

Das Leben ist hart,
so ist uns're Welt –
du bist unser Held!
Man wird nicht berühmt,
verdient auch kein Geld –
als Gitarrenheld.
 
ProfessorДата: Пятница, 27.02.2015, 14:09 | Сообщение # 6
Людмил Крокодилыч
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6. Blöde Frage, Saufgelage

Mein lieber Herr Hauptmann, was darf's denn heute sein?
Die Nacht ist noch jung, so hell der Mondenschein.
Komm, wir geh'n auf die Piste, wir geh'n wieder auf die Jagd!
Denn zu Haus' auf der Burg ist es stickig und öde und fad.

Mensch Hodi, mein Junge, ich war auch mal so wie du.
Hatte Hummeln im Hintern, stets drückte der Schuh.
Doch heut' bin ich alt, aber glücklich, drum mach's so wie ich!
Erstmal ein Nickerchen – davor tu ich nichts.

Wonach gelüstet uns denn heute Nacht?
Blöde Frage, Saufgelage!
Haben wir das nicht schon gestern gemacht?
Blöde Frage, Saufgelage!

Na schön, junger Freund, dann schenk mir mal Einen ein!
Und verrat' mir nur eins: Was darf's denn heute sein?
Da bist du ja, Alter, komm war das denn so schwer?
Los, wir schreiben Geschichte, die Nacht wir le-gen-där!

Wonach gelüstet uns denn heute Nacht?
Blöde Frage, Saufgelage!
Haben wir das nicht schon gestern gemacht?
Blöde Frage, Saufgelage!
Die ganze Nacht nur mit Tanzen verbracht?
Blöde Frage, Saufgelage!
Ja, wonach gelüstet uns denn heute Nacht?
Blöde Frage, Saufgelage!

Jeder macht sein Ding, so ist es nunmal.
Des einen Gewinn ist des anderen Qual –
heut' genau wie Anno Dazumal.

Wonach gelüstet uns denn heute Nacht?
Blöde Frage, Saufgelage!
Haben wir das nicht schon gestern gemacht?
Blöde Frage, Saufgelage!
Die ganze Nacht nur mit Tanzen verbracht?
Blöde Frage, Saufgelage!
Ja, wonach gelüstet uns denn heute Nacht?
Blöde Frage, Saufgelage!
 
ProfessorДата: Пятница, 27.02.2015, 14:09 | Сообщение # 7
Людмил Крокодилыч
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7. Seemannsliebe

Mein Zuhaus' ist so weit fort,
'drum leb' ich jetzt und hier.
Mein Seemannsherz liebt diesen Ort,
'drum leb' ich jetzt und hier.
'drum leb' ich jetzt und hier!

Auf, auf, Matrosen, hoch die Planken,
heut' werden wir vom Whiskey schwanken,
singen, bis die Seele lacht –
ein Seemannslied die ganze Nacht.
Ein Seemannslied die ganze Nacht!

Seemannsliebe, Seemannsgarn,
Leinen los, Ahoi!
Über sieben Meere fahr'n,
Leinen los, Ahoi!
Denn kalt war die Nacht und rauh war die See,
Leinen los, Ahoi!
Seemannsliebe ach und weh'.
Leinen los, Ahoi! (Ahoi!)
Leinen los, Ahoi!

Nur eine Frau hält uns're Hand,
ihr Name ist die See.
Ihre Tücken sund uns sehr bekannt,
ihr Name ist die See.
Ihr Name ist die See!

Auf, auf, Matrosen, hoch die Spanten,
schrubbt das Deck und putzt die Lampen,
vor Madagaskar lauert die Pest!
Ein warmer Regen von Südwest.
Ein warmer Regen von Südwest!

Seemannsliebe, Seemannsgarn,
Leinen los, Ahoi!
Über sieben Meere fahr'n,
Leinen los, Ahoi!
Denn kalt war die Nacht und rauh war die See,
Leinen los, Ahoi!
Seemannsliebe ach und weh'.
Leinen los, Ahoi! (Ahoi!)
Leinen los, Ahoi!

Im Frachtraum ist es mollig warm,
wir sind hier ganz allein.
Da wünscht man sich 'nen starken Arm,
wir sind hier ganz allein.
Wir sind hier ganz allein!

Matrosenkraft, ein Augenschmaus,
der erste macht die Lichter aus,
definierte Muskelpracht,
wer zuletzt kommt, der sagt: Gute Nacht!
Wer zuletzt kommt, der sagt: Gute Nacht!

Alle singen jetzt im Chor:
Wir sind nie mehr allein!
Mast- und Schotbruch, volles Rohr!
Wir sind nie mehr allein!
Wir sind nie mehr allein!

Seemannsliebe, Seemannsgarn,
Leinen los, Ahoi!
Über sieben Meere fahr'n,
Leinen los, Ahoi!
Denn kalt war die Nacht und rauh war die See,
Leinen los, Ahoi!
Seemannsliebe ach und weh'.
Leinen los, Ahoi! (Ahoi!)
Leinen los, Ahoi!
 
ProfessorДата: Пятница, 27.02.2015, 14:09 | Сообщение # 8
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8. Auf Wiederseh'n

Brenn, kleine Kerze, damit ich dich seh',
damit ich dich finde, wischen Steinen und Schnee.
Hab ich mich verirrt? Der Weg ist so schmal,
oder bist du erloschen, frag ich mich jedes Mal.

Brenn, kleines Lichtlein, in dunkelster Nacht,
vertreibst dir die Kälte und hältst eisern Wacht.
Dein Schimmer entschwindet ins Dunkel hinein.
Du brennst hell im Herzen, doch hier draußen so klein.

Brenn, mein Herzlein, in Feuer und Glut,
verbrenn' meinen Kummer, verbrenn' meine Wut.
Wirf ein Licht auf die Stunden, so sorglos und klar –
auf die Zeiten als ich noch ein Anderer war.

Auf Wiederseh'n, auf Wiederseh'n.
In einem ander'n Leben
werden wir uns wiederseh'n.

Du erinnerst mich daran, warum ich jetzt hier bin,
warum ich meine Tage nicht im Dunkeln verbring.
Treibt's mich auch umher, mal voll und mal schwer.
Du, kleine Kerze, hast dich nie verzehrt.
Lebwohl mein Lichtlein, vorbei ist die Zeit,
in Dunkelheit vor mir, der Weg ist so weit.
Ich sag's dir im Stillen, so wie es ist –
kein Tag wird vergeh'n, an dem ich dich nicht vermiss'!

Auf Wiederseh'n, auf Wiederseh'n.
In einem ander'n Leben
werden wir uns wiederseh'n.

Auf Wiederseh'n, auf Wiederseh'n.
In einem ander'n Leben
werden wir uns wiederseh'n.

Denn jeder Tag ist verloren, den man nicht genießt,
und ich glaub, du wärst froh, wenn du mich lachen sieht.
Darum brenn, kleine Kerze, in dunkelster Nacht,
und wir halten gemeinsam am Grabstein wacht.
 
ProfessorДата: Пятница, 27.02.2015, 14:09 | Сообщение # 9
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9. Träumer und Tor

Du hast gesungen und gelacht,
die letzte Nacht zum Tag gemacht,
und verfluchst mich dafür tausendfach.

Du wirst mich niemals wieder los,
meine Macht ist dir zu groß.
Ich bin dein inn'rer Schweinehund,
wenn ich befehle, geht es rund.

Und so sing ich des Nachts meine Weise im Wind,
von Laster und Lust ein Liedlein erklingt.
Denn es lebt auch in dir jenes ewige Kind,
der Träumer, der Tor, der zu Tanzen beginnt –
und dabei wild im Kreise springt!
Doch jeder, der mich nicht verkennt,
weiß, was zählt ist der Moment.
Ich bin der Geist, der stehts bejaht,
jede Schandtat, jeden Tag.

Und so sing ich des Nachts…
 
ProfessorДата: Пятница, 27.02.2015, 14:10 | Сообщение # 10
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10. Sündenfrei (Zum Sonderpreis)

Du bist der Kreator
uns'rer Religion,
der Generator, Navigator,
der langen Mühe Lohn.

Multiplikator des Profits,
Triumphator, Imperator,
oh wie schön, dass es dich gibt,
ohne dich wär'n wir nichts.

Wir vertrauen deiner Macht,
wir träumen jede Nacht
nur von dir, nur von dir –
was hast du aus uns gemacht?

Wir sind willenlos,
leere Hüllen uns'rer selbst,
wir geben uns dir hin –
exzessiv und fast schon sexuell.

Tanz um das goldene Kalb,
und die bist sündenfrei! (Sündenfrei!)
Tanz mit dem Teufel im Kreis,
und du bist sündenfrei!
Sündenfrei!
Sündenfrei!

Kauf dir ein schönes Leben nach dem Tod –
jetzt auch mehrwertsteuerfrei!
Absolution im Angebot,
Nimm drei, zahl zwei.

Wir sind Götzendiener –
ob Bänker oder Bauersmann,
wir beten zu der Wollmilchsau,
die gold'ne Eier scheißen kann.

Tanz um das goldene Kalb,
und die bist sündenfrei! (Sündenfrei!)
Tanz mit dem Teufel im Kreis,
und du bist sündenfrei!
Sündenfrei!
Sündenfrei!

Sündenfrei zum Sonderpreis!
 
ProfessorДата: Пятница, 27.02.2015, 14:10 | Сообщение # 11
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11. Ohrwurm

Heut' bin ich dein schlimmster Albtraum,
heut' bin ich dein größter Feind.
Ein Unhold, wahrlich letzter Abschaum,
ein Lump, ein Schuft, ein Schwein!

In Dunkelheit und schwarzen Ecken,
ich wart' auf dich und nehm' dich mit.
Vor mir kannst du dich nicht verstecken,
ich folge dir auf Schritt und Tritt!

'Drum reich' mir nochmal deine Hand,
ich sing' dir etwas vor!
Ich kriech' ganz nah an dich heran
und hauche dir ins Ohr:

Ich bin ein Ohrwurm nur für dich,
ein Ohrwurm nur für dich. (Für dich!)
Ich grab' mich in den Kopf hinein,
fress' mich tief in Mark und Bein.
Ich bin ein Ohrwurm nur für dich,
ein Ohrwurm nur für dich. (Nur dich!)
Sobald du dich dagegen wehrst,
bin ich schon zurückgekehrt!

Heut' Nacht, in Dunkelheit und Stille,
dring' ich langsam in dich ein.
Und wieder hörst du meine Stimme,
ich lass' dich nie allein!

Ich bin ein Ohrwurm…
 
ProfessorДата: Пятница, 27.02.2015, 14:10 | Сообщение # 12
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12. Der Druide

Dola-ba 'ŝgaia Schô,
beyadar alaschkhin dô
badadeyŝar heyam buola sa-kharr,
dala 'angha tŝô!
Barkhandiea, hukhu'la khurruja, balakh'nie
rekhîndîa solyandoår!

Hört gut zu!
Wenn der Druide zu euch spricht,
hört gut zu!
Er wiederholt den Zauber nicht.

Ich kenne die Bedeutung,
ich weiß, was er euch sagt:
Nehmt die Hände hoch und
feiert jeden Tag!

Sababambadeya, l'igadouâ ayaŝkharrda!
Lakharie, bakhara, huwum boga 'dasch!
Itŝandara sao-phên ley-am'bakhörr,
leiya emhda xô,
lakh'dia solyambou-'ôrr,
Balakh'nie!!

Hört gut zu!
Wenn der Druide zu euch spricht,
hört gut zu!
Er wiederholt den Zauber nicht.

Ich kenne die Bedeutung,
ich weiß, was er euch sagt:
Nehmt die Hände hoch und
feiert jeden Tag!

Hört gut zu!
Hört gut zu!

Hört gut zu!
Wenn der Druide zu euch spricht,
hört gut zu!
Er wiederholt den Zauber nicht.

Ich kenne die Bedeutung,
ich weiß, was er euch sagt:
Nehmt die Hände hoch und
feiert jeden Tag!

Ich kenne die Bedeutung,
ich weiß, was er euch sagt:
Nehmt die Hände hoch und
feiert jeden Tag!
 
ProfessorДата: Пятница, 27.02.2015, 14:10 | Сообщение # 13
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13. Frisch Gezapft

Sonderbar fühl' ich mich heute,
misch' mich unter fremde Leute.
Beseelt von einem wilden Streben,
mich meinem Durst ganz hinzugeben!

Der Wahnsinn sprüht aus meinen Augen,
ich predige von uns'rem Glauben.
Bevor das Fass zur Neige geht,
ruft die Gemeinde zum Gebet!

Gekrönt von Schaumes weißer Pracht,
gleich Winters' heller Schein,
wie gold'ner Quell, so glockenhell,
es strömt ins Horn hinein.
Gleichwohl verbirgt sich tief in dir
der gold'ne Gerstensaft!
Mein Jungbrunnen, mein Elixier,
ich preise deine Macht –
frisch gezapft!
Frisch gezapft!

Doch wer ist schon gerne einsam?
Wir nehmen diesen Trank gemeinsam!
Ein neuer Tag bricht langsam an,
ein gold'ner Schein benetzt das Land.

Und das Horn in meiner Hand!

Gekrönt von Schaumes weißer Pracht,
gleich Winters' heller Schein,
wie gold'ner Quell, so glockenhell,
es strömt ins Horn hinein.
Gleichwohl verbringt sich tief in dir
der gold'ne Gerstensaft!
Mein Jungbrunnen, mein Elixier,
ich preise deine Macht –
frisch gezapft!
Frisch gezapft!

Frisch gezapft!
Frisch gezapft!
Frisch gezapft!
Frisch gezapft!
Frisch gezapft!
 
ProfessorДата: Пятница, 27.02.2015, 14:10 | Сообщение # 14
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14. In Vino Veritas

Willst du wissen, wie es klingt,
wenn der Wein die Wahrheit singt?
Kennst du schon sein süßes Lied,
seinen Text und Melodie?

In Tavernen und Spelunken,
schau sie an, im Glas versunken.
Aus jeglicher Gesellschaftsschicht,
zeigt sich hier das wahre Ich.

Der Wein uns alle macht zum Kind,
bis das erste Vöglein singt.

In Vino,
In Vino Veritas!
Schenk mir ein und hoch das Glas,
In Vino Veritas!

Am Tresen seine Heiligkeit,
unbefleckt und gottesgleich.
Die Maid am Schoß, ihr Mieder knapp –
er nimmt ihr wohl die Beichte ab.

Dort drüben da, der böse Bube
gesteht nun seine Liebe.
Stammelt wie ein Konfirmand,
hält schüchtern seiner Liebsten Hand.

Morgenstund' halt Gold im Mund,
denn Trinkermund tut Wahrheit kund.

In Vino,
In Vino Veritas!
Sag mir Liebe oder Hass?
In Vino Veritas!
In Vino,
In Vino Veritas!
Schenk mir ein und hoch das Glas,
In Vino Veritas!

In Vino,
In Vino Veritas!
Sag mir Liebe oder Hass?
In Vino Veritas!
In Vino,
In Vino Veritas!
Schenk mir ein und hoch das Glas,
In Vino Veritas!
 
ProfessorДата: Пятница, 27.02.2015, 14:11 | Сообщение # 15
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15. Auf's Leben (Nach Der Feier)

Jetzt ist's also zu Ende –
die Welt versank in Dunkelheit.
Und für so manche Stunde
war'n wir zu jeder Schand' bereit.

So schreiben wir Geschichte –
wir haben was dazugelernt,
wir scheinen in dem Lichte
dieses Morgens umso mehr.

Die Antwort auf die Frage –
die Frage nach dem Sein.
Wen kümmert's? Uns're Tage
sollen ohne Sorge sein.

Wir wollen feieren bis zum Untergang.
Und wir heben auf's Leben an.
Ja, wir feiern unser Leben lang.
Und wir stoßen an,
ja, wir stoßen an auf den Untergang.

Komm, setz' dich hier ans Feuer,
es schwindet schon die Nacht.
Unser Leben, lieb und teuer,
geht weiter, wenn der Tag erwacht.

Lehn' dich an meine Schulter,
schenk' ein das letzte Horn,
und geht die Welt auch unter,
ja, irgendwann beginnt's von vorn.

Wir wollen feieren bis zum Untergang.
Und wir heben auf's Leben an.
Ja, wir feiern unser Leben lang.
Und wir stoßen an,
ja, wir stoßen an auf den Untergang.

Wir wollen feieren bis zum Untergang!
Und wir heben auf's Leben an!
Ja, wir feiern unser Leben lang!
Und wir stoßen an,
ja, wir stoßen an.
Wir wollen feiern,
wir feiern,
wir wollen feiern unser Leben lang!
Und wir stoßen an,
ja, wir stoßen an auf den Untergang!
 
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